KI zählt zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts und hat insbesondere in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Während das allgemeine Potenzial von KI nicht angezweifelt wird, sehen Befürworter vor allem Chancen in Sachen Effizienzsteigerung, Innovationsförderung, besserer Medizin oder auch einer Verbesserung der Bildung sehen, befürchten Kritiker Arbeitsplatzverluste, mangelnde Transparenz und Datenschutzrisiken und sehen auch ethische Fragen.
Fest steht aber, dass KI mittlerweile ein fester Bestandteil zahlreicher Bereiche geworden ist. Welche Fortschritte hat KI in den letzten Jahren gemacht?
Wird KI die menschlichen Fähigkeiten langfristig übertreffen?
Die Anfänge der KI lassen sich bis zum Jahr 1950 zurückverfolgen, indem der britische Mathematiker Alan Mathison Turing mit seinem Turing-Test den ersten Meilenstein der KI-Geschichte setzte, wobei die Frage im Raum stand, ob eine Maschine überhaupt in der Lage ist zu denken. Der Begriff Künstliche Intelligenz wurde dann im Wesentlichen sechs Jahre später 1956 durch den Mathematiker John McCarthy auf der Konferenz in Dartmouth geprägt.
Bis zum heutigen Tag hat Künstliche Intelligenz und vor allem deren Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickelt und in zahlreichen Bereichen immense Fortschritte gemacht. Der breiten Öffentlichkeit dürfte KI spätestens 1997 ein Begriff sein, dem Jahr, indem der IBM-Computer Deep Blue den damaligen Schachweltmeister Garry Kasparow besiegte und somit bewies, dass Computer zumindest in bestimmten Bereichen in der Lage sind, die menschlichen Fähigkeiten zu übertreffen. Der Sieg stand damals zum einen als ein Symbol für den technischen Fortschritt, löste aber eine breite Debatte darüber aus, ob Computer bzw. intelligente Systeme langfristig in der Lage sein könnten, die menschlichen Fähigkeiten in sämtlichen Bereichen zu übertreffen.
Deep Learning und Künstliche Neuronale Netzwerke
Heutige KI-Systeme wie etwa ChatGPT, welches 2022 einen weiteren Meilenstein der KI-Geschichte setzte und der breiten Öffentlichkeit erstmals die Nutzung eines solchen Systems zu ermöglichen, gehen weit über die Fähigkeiten von Deep Blue hinaus und können in vielen Bereichen eingesetzt werden, nicht nur im Schach. Dabei handelt es sich um sogenannte Künstliche Neuronale Netze, die auf Deep Learning basieren und in der Lage sind, große Datenmengen auszuwerten und Bilder zu erkennen, Texte zu verstehen und auch eigenständige Entscheidungen zu treffen.
Schon heute nutzen Unternehmen in zunehmendem Maße KI-Anwendungen in Form von Künstlichen Neuronalen Netzen für Marketing-Zwecke, Automatisierung von Vertrieb und Kundenservice, dem Personalwesen oder auch beim autonomen Fahren. Unter folgendem Link finden sich weiterführende Infos in Sachen KI.
Fazit
KI ist gekommen, um zu bleiben. Angesichts der enormen Fortschritte in den vergangenen Jahren, kann man davon ausgehen, dass sich auch in den kommenden Jahren einige bedeutende Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz vollziehen werden und die Möglichkeiten weiter zunehmen, entsprechende Systeme zu nutzen, um den Alltag oder auch unternehmerische Prozesse zu vereinfachen.
Neben den Chancen, die sich für Unternehmen ergeben, die entsprechende Systeme in die betriebseigene Infrastruktur integrieren, sollten aber auch die damit verbundenen Risiken berücksichtigt werden. Wozu KI in einigen Jahren fähig sein wird, bleibt vorerst abzuwarten.